Presse im Juli 2002
http://www.ethikrat.org/rueckschau/sitzungen/2002-07-25.html
Tagesordnung der Sitzung am 25. Juli 2002, 9.00-17.00 Uhr
Was macht eigentlich der Nationale Ethikrat?
Auf Schloss Elmau debattierten sieben Ratsmitglieder mit ihren Kritikern über Chancen
nd Grenzen der Genforschung - Augen wie Radkappen
Von Eva Karcher
Der Berg im Zaubertal errötet mit betörend schimmerndem
Apricot-Rouge. Ursache des Alpenglühens sind jedoch nicht die
Witzeleien, die die versammelten Experten des Nationalen Ethikrats auf
ihrer ersten öffentlichen Tagung zum Thema "Genetik und die Zukunft des
Menschen" in ihre Vorträge einstreuen.
TAGESSPIEGEL 25.07.02
Schloss Elmau rief die Geister
Erstmals demonstrierte der Nationale Ethikrat seine Zerstrittenheit öffentlich
Von Christian Schüle
Sieben von 24 nationalen Ethikräten reisten nach Süden. Ziel des Ausflugs am
vergangenen Wochenende war das Schloss Elmau, wo vor drei Jahren Peter
Sloterdijk seine "Regeln für den Menschenpark" präsentiert hatte. Damals
räsonnierte der Philosoph über Züchtungsfantasien und eine Ethik des
anthropotechnischen Machtgebrauchs.
DIE ZEIT 31/2002 vom 24.07.02
Zur Freiheit, zur Wonne
Ein Jahr nach seiner ersten Sitzung steht der "Nationale
Ethikrat" vor einer dunklen Zukunft
SZ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 23.07.02
http://www.ethikrat.org/rueckschau/tagung_schloss_elmau.html
"Genetik und die Zukunft des Menschen - Positionen aus dem Nationalen Ethikrat"
Offizielles Programm zur Tagung auf Schloss Elmau 19. - 21. Juli 2002 auf der Seite des Ethikrates.
Anmerkung: Das Programm und die Referenten sprechen für sich. Siehe auch die Artikel dazu.
Zeitgenossen: Soziales Gewissen - Gesellschaftliche Verantwortung
Regine Kollek interviewt von Eva Lauterbach
SWR2 Programmschwerpunkt in der Reihe "SWR2 Zeitgenossen"
Sonntag, 07. Juli 2002, 14.05 bis 14.50 Uhr
Stammzellen-Gesetz erschwert Forschung
Deutsche Forschungsgemeinschaft kritisiert Regelungen in Deutschland
Berlin - Ernst-Ludwig Winnacker, der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bezeichnete am Donnerstag
auf der Jahrespressekonferenz der DFG die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Forschung in Deutschland als
"erschwert".
DIE WELT 05.07.02
Gesetz rückt Stammzellforscher ins Zwielicht
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft kritisiert Unklarheiten im
Stammzellimportgesetz. Neue Initiativen zur Internationalisierung
Das am 25. April verabschiedete Gesetz zum Import menschlicher embryonaler Stammzellen
(ES-Zellen) setze deutsche Forscher einer unzumutbaren Rechtsunsicherheit aus. Dies beklagte der
Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Ernst-Ludwig Winnacker, gestern bei der
Jahrespressekonferenz der größten deutschen Organisation zur Forschungsförderung.
BERLINER ZEITUNG 05.07.02
Die Ethik menschlicher Ersatzteile
Deutsch-französischer Dialog über Gewebe- und Genbanken
Von Sonja Kastilan
Berlin - Nur wenige Tage bevor jetzt am 1. Juli das Stammzellen-Gesetz in Kraft getreten ist, tagte der Nationale Ethikrat (NER) wieder in Berlin. Doch Ende
vergangener Woche kamen die Mitglieder nicht zusammen, um sich erneut mit der Forschung an embryonalen Zellen auseinander zu setzen. Auch waren sie
nicht allein unter sich, als sie über ihre aktuelle Fragestellung der Biobanken diskutierten. An der Debatte nahmen diesmal zehn Vertreter der französischen
Nationalen Beratungskommission für Ethikfragen in Lebens- und Gesundheitswissenschaften (CCNE) teil.
DIE WELT 02.07.02
Ethikräte stellen Weichen für Aufbau von Gendatenbanken
Der deutsche Gesetzgeber windet sich, konkrete Vorgaben für Gentests zu machen, dagegen
versuchen bereits die nationalen Ethikräte von Frankreich und Deutschland, Leitlinien für die Nutzung
der Testergebnisse zu finden.
Ärzte Zeitung, 01.07.2002
Gene in Gefahr
Kommt das Ende des Menschen? Der amerikanische Politologe
Francis Fukuyama warnt vor den Folgen der Biotechnologie – er setzt
aber auf Moral und staatliche Kontrollen
Von Jens Reich
TAGESSPIEGEL 01.07.02
zurück
|