Lebenslauf und Mitgliedschaften
Ernst-Ludwig Winnacker wurde am 26. Juli 1941 in Frankfurt am Main geboren.
Nach einem Studium der Chemie an der ETH in Zürich promovierte er dort 1968 in Organischer
Chemie. Nach zwei Postdoc-Jahren in Berkeley und dem Stockholmer Karolinska-Institut habilitierte er sich in Genetik.
Seit 1980 ist Winnacker ordentlicher Professor für Biochemie an der Universität München. 1984 gründete er dort ein
Zentrum für Genforschung wo er Leiter des Laboratoriums für Molekulare Biologie ist. Von 1984 bis 1987 war er Mitglied der
Enquetekommission "Chancen und Risiken der Gentechnologie" sowie von 1987 bis 1993 Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Seit 01.01.1998 ist Ernst-Ludwig Winnacker Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft
(DFG). Gleichzeitig ist er Vizepräsident der Alexander von Humboldt-Stiftung.
Mitgliedschaften:
- Mitglied des Wissenschaftlich-Technischen Beirats des Bayerischen Ministerpräsidenten
- Mitglied der Akademie der Naturforscher Leopoldina, der Göttinger und der Nordrhein-Westfälischen Akademie
der Wissenschaften.
- Seit April 1995 auswärtiger Vizepräsident der Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle (Saale)
Weitere Mitgliedschaften:
- Arthur-Burckhardt-Stiftung, Stuttgart - Stiftungsrat;
- Aventis Foundation, Strasbourg - Kuratorium des Karl-Winnacker Fonds;
- Bayer AG, Leverkusen - Aufsichtsrat;
- Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst - Rat für Wissenschaft und Forschung;
- Berlin-Brandenburgische Akademie, Berlin - ordentliches Mitglied der Biowissenschaftlich-medizinischen Klasse;
- Braunschweig-Preis - Mitglied der Jury;
- Burda-Stiftung "Prometheus", München - Stiftungsrat;
- Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, Halle (Saale) - Präsidium;
- EleGene AG, Martinsried bei München - Aufsichtsrat;
- Evangelische Akademie Tutzing - Kuratorium;
- Eppendorf Young Investigator Award, Hamburg - Auswahlausschuß;
- Fondation de la Maison de la chimie, Paris;
- Gottlieb-Daimler- und Karl-Benz-Stiftung, Ladenburg - Kuratorium;
- Harvard Medical School - Visiting Committee, Board of Overseers;
- Institute of Medicine - National Academy of Science, Washington;
- Institut Technik Theologie Naturwissenschaften (TTN) - Ehrenvorsitzender;
- Herbert Quandt Stiftung, Bad Homburg - Stiftungsrat;
- MediGene, Martinsried bei München - Aufsichtsrat;
- Nascacell, Martinsried bei München - wissenschaftlicher Beirat;
- Switch Biotech, Martinsried bei München - wissenschaftlicher Beirat;
- Wissenschaftlich-Technischer Beirat beim Bayerischen Ministerpräsidenten, München
Sonstiges:
Im April 1994 wurde ihm der Arthur-Burckhardt-Preis 1994 verliehen.
Außerdem ist er Verfasser von ca. 95 Originalarbeiten sowie zahlreichen Vorträgen und Bücher.
Seine Rolle im Ethikrat
Ihm wird wohl eine tragende Rolle im Ethikrat zukommen. (Siehe seine Mitglidschaften).
Denn er galt der Bundesregierung lange Zeit als Garant der Vereinbarkeit von
Fortschritten in der Gentechnik mit der im internationalen Vergleich
strengen Gesetzgebung in Deutschland.
Bereits einen Tag nach dem Beschluß der Einsetzung des Nationalen Ethikrates
brach der Münchner Molekularbiologe auch gleich öffentlich das Tabu um das
Embryonenschutzgesetz.
Als Vertreter der DFG legte er dem Gesetzgeber nahe, dieses Gesetz unter Umständen so zu ändern,
dass deutsche Wissenschaftler mit bei der künstlichen Befruchtung entstanden "überzähligen" Embryonen zu Forschungszwecken
die nicht mehr implantiert werden können, forschen dürfen.
Nur auf Grund des heftigen Protestes von allen Seiten und auf den Widerspruch von Edelgard Bulmahn nahm die DFG
diese Forderung für zwei Monate zurück.
Die Kritik des Dammbruchs will Winnacker in den Forderungen der DFG nicht sehen.
Die Grenze sei bereits mit der Zulassung der künstlichen Befruchtung überschritten worden.
Nach dem Willen der Bundesregierung wird die Empfehlung der DFG zur
Forschung mit embryonalen Stammzellen ganz oben auf der Tagesordnung des Rates stehen.
Inwieweit aber tatsächlich Entscheidungen in diesen Fragen getroffen werden, ist unklar.
Quelle: DFG-Lebenslauf und andere (siehe unten)
Foto: DFG
Rein subjektive Eindrücke von Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker nach einer persönlichen Begegnung ...
Ich hatte bei einer Tagung der Evangelischen Akademie in Tutzing Ende 2000 das zweifelhafte Vergnügen ihn "leibhaftig" zu erleben.
Dort hielt er einen Gottesdienst im ZDF zum Thema Schöpfung und Gentechnik, der Mensch nach Maß.
Im Anschluß stellte er sich auf dem Podium den Fragen der Tagungsteilnehmer.
Hier bot sich ein für mich denkwürdiges Bild.
Er blickte fast niemals ins Publikum, hielt den Kopf nahezu während der ganzen Befragung
gesenkt mit Blick auf den Tisch und wirkte für mich völlig geistesabwesend. Fragen wurden zaghaft mit leiser Stimme beantwortet.
So erlebte ich Ernst Winnacker, den Präsidenten der DFG, über den ich schon viel gelese hatte, als einen Menschen, der nicht einmal in der Lage
war, vernünftig mit seinem anwesenden Publikum zu kommunizieren. Die ganze Situation erweckte ihn mir schon fast eine Spur von Mitleid, aber auch nur fast...
Kritische Fragen an ihn, z.B. nach diversen Zitaten der DFG zum Recht auf Leben habe ich mir bei dieser Tagung nach Abwägung der Situation erspart...
Was immer auch der Grund für sein Verhalten gewesen sein mag, so hinterlies Winnacker je länger ich ihn aus der zweiten Reihe
beobachtete, doch in mir die Frage, wie ein Mann,
der zumindest bei dieser Veranstaltung nicht einmal die Grundregeln der Kommunikation beherrscht, in seine derzeitige Position kommen konnte.
Wie dem auch sei. Auf jeden Fall hätte ich mir von einem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der die geballte Forschungsmacht in unserem Land repräsentiert,
ein resoluteres Auftreten erwartet. Mag sein, dass es an seiner Tagesverfassung lag, dies entschuldigt nicht den Umgang mit den Tagungsteilnehmern.
Andere Diskussionsteilnehmer, mit denen ich mich danach beim Mittagessen unterhielt, waren in dieser Hinsicht gleicher Meinung.
Interessant wäre an dieser Stelle die Frage, ob Prof. Winnacker bei anderen kritischen Veranstaltungen
ein ähnliches Verhalten an den Tag legte oder nicht.
Mitteilungen diesbezüglich nehme ich gerne entgegegen. Vielleicht ändert dies ja meinen Eindruck.
Verfasser: Christian Frodl
Kontaktadresse
Herr
Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Kennedyallee 40
53175 Bonn
Gesammelte Texte zu Ernst-Ludwig Winnacker
http://www.dfg.de/organisation/vorstand_praes.html
Lebenslauf von Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker auf der Seite der DFG
Amtswechsel in getrübter Zeit
Kurzbeschreibung über Winnacker zur Ernennung als Präsident der DFG
DIE WELT 28.06.97
Schröders Berater für Biopolitik
Die deutsche Biotech-Branche boomt - ein Argument für die Regierung, dem Beispiel
England zu folgen?
SPIEGEL 30.12.00
Die Freiheit der Forschung ist unerläßlich, aber nicht absolut
Der Präsident der DFG zu Wissenschaft, Gentechnik und Ethik
Ein Gespräch mit Ernst-Ludwig Winnacker
FORSCHUNG UND LEHRE, Januar 01
Interview: Ernst-Ludwig Winnacker, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft
'Recht auf Wissen und Nichtwissen' um Fehler im Erbgut / Bereitstellung von 870 Millionen Mark für Genomforschung begrüßt
Ein Recht von Patienten "auf Wissen und Nichtwissen" um
Fehler im Erbgut hat der Präsident der Deutschen
Forschungsgemeinschaft, Ernst-Ludwig Winnacker, gefordert.
DEUTSCHLANDRADIO 13.02.01
DFG-Präsident plädiert für Änderungen im Patentrecht
Bei der DECHEMA-Jahrestagung hat Professor Ernst-Ludwig Winnacker über die Zukunftsperspektiven der
Biomedizin berichtet
LEIPZIG (dür). Auf die gewaltigen wissenschaftlichen Fortschritte des menschlichen Genomprojektes dürfe nicht mit
Forschungsverboten und Verteufelung reagiert werden, hat der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
Professor Ernst-Ludwig Winnacker, bei der DECHEMA-Jahrestagung der Biotechnologen in Leipzig gefordert.
Ärzte Zeitung, 21.03.2001
"Embryonenschutzgesetz nicht ändern"
Gesellschaft muss eines Tages über Einsatz von Stammzellen entscheiden
Berlin - Die Entzifferung des menschlichen Erbguts und die Fortschritte beim Einsatz
von Stammzellen haben große Hoffnungen auf neue medizinische Therapien geweckt.
Mit Professor Ernst-Ludwig Winnacker, Präsident der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG), sprach Norbert Lossau über Perspektiven und ethische
Fragen der Genforschung.
DIE WELT 02.04.01
Neue Empfehlungen der DFG zur Forschung mit menschlichen Stammzellen
Stufenplan zur Standardisierung und internationalen Kooperation - Forschung an "überzähligen" Embryonen unter
strengen Auflagen
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die neue Stellungnahme der DFG zur Forschung mit
menschlichen Stammzellen abschließend diskutiert und verabschiedet.
PRESSEMITTEILUNG DFG vom 03.05.01
Statement von Prof. Dr. Ernst-Ludwig-Winnacker (Rede bei der Pressekonferenz)
DFG-Stellungnahme zur Forschung mit menschlichen Stammzellen
Pressekonferenz 03.05.2001 in Bonn
Es gilt das gesprochene Wort !
Ethikrat: Deutsche Forscher für Experimente an Embryonen
Bei aller Kritik an Gerhard Schröders Nationalem Ethikrat - auf einige Sitzungen des
neuen Gremiums darf man gespannt sein. Beispielsweise, wenn die jüngsten
Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) dort debattiert werden.
Die DFG hat unter der Federführung ihres Präsidenten Ernst-Ludwig Winnacker ihre
Position zur Forschung an embryonalen Stammzellen revidiert.
TAGESSPIEGEL 04.05.01
Anmerkung: Sehr lesenswert!
Gestatten, was gestattet ist
Der "Nationale Ethikrat" des Kanzlers stößt auf Skepsis. Spielt eines seiner Mitglieder, DFG-Chef
Ernst-Ludwig Winnacker, eine Schlüsselrolle beim Wandel der rot-grünen Biopolitik?
SPIEGEL 07.05.01
Ernst-Ludwig Winnacker - die vorsichtigen Schritte des Genetikers
Portrait DIE WELT 08.05.01
Gen und Gesellschaft
Zur Rolle der Wissenschaftsfunktionäre Ernst-Ludwig
Winnacker und Hubert Markl in der aktuellen Diskussion
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 02.07.01
In Deutschland wird die Virenforschung vernachlässigt
DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker fordert eine bessere Ausbildung der
Ärzte und intensivere Forschung
Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor Ernst-Ludwig Winnacker, ist ein international
anerkannter Virenexperte. Über den nicht endenden Kampf des Menschen gegen die winzigen
Krankheitserreger sprach mit ihm Norbert Lossau.
DIE WELT 20.07.01
Anmerkung: Hier geht es auch um andere bioethische Themen
Mann im Sturm
Ernst-Ludwig Winnacker zum Sechzigsten
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 26.07.01
Wider den optimierten Menschen
Ein Gespräch mit dem ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft Wolfgang Frühwald über die
Grenzen der Gentechnologie, über Forscherdrang und Menschenwürde
Kulturkampf um die Genforschung
DIE WELT 31.07.01
Wider den optimierten Menschen (2)
Gespräch mit dem ehemaligen Präsidenten der Deutschen
Forschungsgemeinschaft Wolfgang Frühwald
Fortsetzung des Gespräches
DIE WELT 31.07.01
Anmerkung: Unbedingt lesen!
Dazu das vollständige Gespräch in "Forschung und Lehre" im Original
Der "optimierte Mensch"
Über Gentechnik, Forschungsfreiheit, Menschenbild und die Zukunft der Wissenschaft
Im Mai 2001 haben die "Empfehlungen der DFG" eine vehement geführte Debatte ausgelöst, die neben der
konkreten Entscheidung zur Forschung an embryonalen Stammzellen zu grundlegenden Fragen über das
leitende Menschenbild führt. Hat ein neuer "Kulturkampf" über Wissenschaft und Menschenbild begonnen?
Ein Gespräch zwischen "Forschung & Lehre" und Wolfgang Frühwald, Dr. phil., Dr. h.c. mult., Univ.-Professor, Universität München,
Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung,
Präsident der DFG von 1992-1997
FORSCHUNG UND LEHRE August 2001
Labor und Persönlichkeit: Prof. Ernst-Ludwig Winnacker, Präsident der
Deutschen Forschungsgemeinschaft
von Armin Himmelrath und Michael Lange
DEUTSCHLANDRADIO Sa. 18.8.2001 • 19.05
Anmerkung: Hier wird Prof. Winnacker mit Zitaten aus diesem Porträt konfrontiert. Sehr lesenswert!
"Die Embryonenforschung wird kommen"
Transkript des Chats mit Ernst-Ludwig Winnacker, Präsident der DFG, vom 05.09.01 bei www.politik-digital.de
Anmerkung: Hier bleibt Prof. Winnacker ausreichend Platz sich und die DFG selber zu beweihräuchern ...
Sollte man/frau gelesen haben.
Dumm und frech, das paßt zusammen
Ich trete aus: Was die DFG für Ethik hält, ist so ignorant wie
gefährlich / Von Jörg Becker
Offener Brief an Ernst Ludwig Winnacker von einem ehemaligen Mitglied der DFG
FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.11.2001, Nr. 254 / Seite 46
Stammzellen - Im Zweifel ohne Bundestag
Der Streit um den Import embryonaler Stammzellen spitzt sich zu. Ein Gespräch
mit Ernst-Ludwig Winnacker (DFG)
Von Harro Albrecht und Andreas Sentker (Gesprächsführung)
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) steht unter Druck. Am 7. Dezember
sollte ihr Hauptausschuss über einen Antrag des Bonner Neurowissenschaftlers
Oliver Brüstle befinden. Brüstle will - finanziert von der DFG - menschliche
embryonale Stammzellen importieren.
DIE ZEIT 48/2001 vom 21.11.01
Anmerkung: Sehr lesenswert! Hier werden selbst ausgetretene Mitglieder (siehe offener Brief des Marburger
Sozialwissenschaftlers Jörg Becker in der FAZ) als "nicht bekannt" verleugnet.
Ethikrat: Empfehlung zu Stammzellenimport am 29.November
Berlin (dpa) - Auf Druck der Politik wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft
(DFG) ihre Entscheidung über einen Förderantrag zum umstrittenen Import von
embryonalen Stammzellen voraussichtlich erneut vertagen. «DFG-Präsident
Ernst-Ludwig Winnacker hat einen Brief geschrieben, in dem er die Mitglieder
im Hauptausschuss bittet, die Entscheidung zu verschieben», sagte DFG-
Sprecherin Eva-Maria Streier der «Financial Times Deutschland»
dpa auf WEB.DE 26.11.01
Stammzellen-Import - Warum brauchen wir embryonale Stammzellen?
Was Forscher Brüstle im Reagenzglas machen möchte, will Forscher-Präsident
Winnacker auf großer Bühne durchsetzen. Am Mittwoch entscheidet der Bundestag.
Die Debatte hat bei beiden Männern Spuren hinterlassen.
Markus Feldenkirchen und Bas Kast
TAGESSPIEGEL 27.01.02
Anmerkung: Langer, aber absolut lesenswerter Artikel!
Menschen sind mehr als die Summe ihrer Gene
Am Mittwoch entscheidet der Bundestag über den Import embryonaler Stammzellen
Ein Streitgespräch zwischen der ehemaligen Gesundheitsministerin Andrea Fischer und dem Präsidenten der Deutschen
Forschungsgemeinschaft, Ernst-Ludwig Winnacker
WELT AM SONNTAG 27.01.02
Anmerkung: Für die obige Erkenntnis muss man wohl kein Humangenetiker sein.
Winnacker: Verfahren für Stammzellenimport zu langwierig
Interview: Ernst Ludwig Winnacker, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Ernst
Ludwig Winnacker, hat den Gesetzentwurf zum Stammzellenimport kritisiert.
DEUTSCHLANDRADIO 23.02.02
Stammzellen-Gesetz erschwert Forschung
Deutsche Forschungsgemeinschaft kritisiert Regelungen in Deutschland
Berlin - Ernst-Ludwig Winnacker, der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bezeichnete am Donnerstag
auf der Jahrespressekonferenz der DFG die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Forschung in Deutschland als
"erschwert".
DIE WELT 05.07.02
Gesetz rückt Stammzellforscher ins Zwielicht
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft kritisiert Unklarheiten im
Stammzellimportgesetz. Neue Initiativen zur Internationalisierung
Das am 25. April verabschiedete Gesetz zum Import menschlicher embryonaler Stammzellen
(ES-Zellen) setze deutsche Forscher einer unzumutbaren Rechtsunsicherheit aus. Dies beklagte der
Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Ernst-Ludwig Winnacker, gestern bei der
Jahrespressekonferenz der größten deutschen Organisation zur Forschungsförderung.
BERLINER ZEITUNG 05.07.02
Sonstiges
Bei den Recherchen habe ich eine denkwürdige Rede von Prof. Ernst-Ludwig Winnacker gefunden, auf die ich hier unkommentiert hinweise.
Dazu kann sich jeder selber seine Gedanken machen.
Rede von DFG-Präsident Prof. Ernst-Ludwig Winnacker
anlässlich der Einweihung des Mahnmals zur Erinnerung
an die Opfer nationalsozialistischer Euthanasieverbrechen
in Berlin-Buch am 14. Oktober 2000
Anmerkung: unbedingt lesen! Hier erfährt man so einiges über die Vergangenheit der DFG im Dritten Reich.
Mögen sich die Damen und Herren der DFG der mahnenden Worte ihres Präsidenten noch lange erinnern.
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