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Letzte Aktualisierung: 24.01.02 PD Dr. Bettina Schöne-SeifertLebenslauf
Arbeitsgebiete: Ihre Arbeitsgebiete umfassen die Bereiche Medizinethik, Grundlagenfragen der Ethik, Normative Ethik und Angewandte Ethik. Interessen: Ihre Interessenschwerpunkte liegen auf der Theoretischen Philosophie (Metaphysik, Handlungstheorie, Philosophie des Geistes, Erkenntnistheorie), der Politischen Philosophie und Wissenschaftstheorie. Gegenwärtige Kommissionsarbeit
Quelle: http://www.unics.uni-hannover.de/zeww/pub.bss.html Anmerkung: Dort gibt es auch noch eine Liste mit ihren Publikationen, die hier ausgespart werden.
Antworten auf bioethische FragenDie Medizinerin und Privatdozentin für Philosophie am Zentrum für Wissenschaftstheorie und -ethik in Hannover, Bettina Schöne-Seifert (44), war eine von zwei Frauen bei einem Gespräch mit Bundeskanzler Schröder am Abend des 8. März, zu dem er Sie mit einer Reihe "gesellschaftlicher Persönlichkeiten" eingeladen hatte. Bei diesem Treffen ging es um Fragen der Bioethik und der Gentechnik. Die Leute dieser Gesprächsrunde gelten laut Zeitungsmeldungen in Insiderkreisen als der "harte Kern" des Nationalen Ethikrats. Zwei Wochen vorher nahm sie Nida Rümelin öffentlich in Schutz und fand es "bedrückend, wenn etwa behauptet wird, Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin sei moralisch untragbar, oder das Britische Ober- wie Unterhaus hätten sich "ins Abseits der europäischen Wertegemeinschaft" katapultiert (Abgeordneter Hubert Hüppe)." (Die Zeit" Nr 9/2001) Sie dürfte mit Ihren Aussagen zum Embryonenschutz und zum Therapeutischen Klonen wohl unzweifelhaft zu den fortschrittsfreundlichen Mitgliedern im Ethikrat gehören. So plädierte Sie in einem Beitrag für die Wochenzeitung "Die Zeit" Nr 9/2001 für eine offene Debatte über die "verbrauchende Embryronenforschung". Sie ist für eine Gesetzesänderung nach englischem Vorbild und die Forschung an Embryonen "angesichts der zahlreichen verheerenden Krankheiten, um deren Linderung es geht" ist ein ethisches Postulat. Die Frist von zwei Wochen nach der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle , wie sie auch das britische Parlament kürzlich billigte, hält Sie als Obergrenze jeglicher Embryronenforschung für akzeptabel "Ein kompromissloser Lebensschutz für frühe menschliche Embryonen lässt sich auch für die Forschung nicht begründen", so Bettina Schöne Seifert in "Die Zeit". Sie stellt den Schutz des Embryo vor diesem Zeitpunkt für höherrangige Güter zur Disposition. Die Medizinerin und Philosophin meint zwar, dass es umstritten sei, "ob die Hoffnungen, mithilfe von Stammzellen die Möglichkeiten des therapeutischen Zell- und Gewebeersatzes zu revolutionieren, auch ohne Embryonalzellen, mithilfe der Stammzellen von Erwachsenen, erfüllt werden könnten. Doch würde der vielleicht nur vorübergehende embryonale Weg den Erkenntnisprozess zumindest beschleunigen, wenn nicht überhaupt erst ermöglichen. Angesichts der zahlreichen verheerenden Krankheiten, um deren Linderung es ginge, ist das Anlass genug, die Statusfrage zu stellen. Die Frage, ob dem Embryo Menschenwürde zukommt oder nicht, ist dabei nicht primär." Wen die kompletten Aussagen von ihr interessieren, dem empfehle ich den vollständigen Artikel in der ZEIT 9/2001 (siehe unten) Quelle: Mitteilung der Bundesregierung 09.03.01, DIE ZEIT 9/2001
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